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St. Marien Müntzergedenkstätte

Mühlhausen/Thüringen

Öffnungszeiten:
Täglich (ausser montags): 10.00 bis 17.00 Uhr
Führungen nach Vereinbarung

Kontakt:
c/o Mühlhäuser Museen
Kristanplatz 7
99974 Mühlhausen / Thüringen
Tel. 03601/85660
info@muehlhaeuser-museen.de
www.muehlhaeuser-museen.de

Die Kirche, in der 1524 und 1525 der radikale Reformator Thomas Müntzer, einer der geistigen Köpfe des Bauernkrieges in Mitteldeutschland, predigte und in der Johann Sebastian Bach 1708 seine eigens für den Ratswechsel geschriebene Kantate „Gott ist mein König“ aufführen ließ, wurde 1975 freiwillig von der evangelischen Kirche aufgegeben und wird nach umfangreichen Sanierungen seither museal genutzt.

Neben einer Exposition zum Leben und Wirken Thomas Müntzers sind mehrere bauhistorische Ausstellungsbereiche eingerichtet worden. Beachtenswert ist die kunsthistorisch wertvolle Innenausstattung, unter anderem mit mehreren spätmittelalterlichen Altären sowie den Bildfenstern (14./15. Jh.) im Chor.
Ohne Zweifel standen schon die Vorgängerbauten der heutigen hochgotischen Marienkirche in engem Zusammenhang mit der Mühlhäuser Königspfalz, denn die urkundlich belegte Burgkapelle dürfte kaum in der Lage gewesen sein, die Teilnehmer der in der Stadt für das 11. und 12. Jahrhundert belegten Reichsversammlungen in angemessener Weise aufzunehmen.

Als bedeutendstem Sakralraum Mühlhausens und nach dem Erfurter Dom zweitgrößter Kirche Thüringens kam dem imposanten fünfschiffigen Bau des 14. und 15. Jahrhunderts eine Schlüsselstellung zu. In der Marienkirche wurden im Mittelalter die kaiserlichen Rechtsentscheidungen verkündet, hier wurde Fürstentag gehalten und hier fand jährlich die Ratswahl mit einem Gottesdienst ihren feierlichen Abschluss. Anfang des 14. Jahrhunderts begann der Bau der heutigen Kirche, die um 1430 vollendet wurde. Der um 1170 erbaute Nordwestturm ist nicht nur einer der wenigen erhaltenen Reste der romanischen Kirche, sondern gilt auch als das älteste erhaltene Bauwerk der Stadt. In der Sakristei der Marienkirche sind in einem archäologischen Fenster die Fundamente dieses, nach der Mitte des 13. Jahrhunderts, erfolgten Anbaus zu sehen. Unter den hier verbauten Spolien sind auch einige Bossenquader der 1256 zerstörten Reichsburg. Mehr...

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