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Heimat- und Bauernkriegsmuseum

Leipheim/Bayern

Öffnungszeiten:
Samstag und Sonntag: 14.00 bis 17.00 Uhr
Führung auf Anfrage

Kontakt:
Heimat- und Bauernkriegsmuseum
Stadtberg 1, 89340 Leipheim
Tel. 08221/91 69 74
Führungen:
Tel. 08221/707-21 (Norma Burger)
burger@leipheim.de  www.leipheim.de

Das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen mit dem Gasthaus Blaue Ente wurde in achtjähriger Arbeit vom Historischen Arbeitskreis renoviert und umgebaut. Es gehört zum denkmalgeschützten und mehrfach ausgezeichneten Ensemble Schlosshof Leipheim. Das städtische Museum mit den Ausstellungsthemen Bauernkrieg, Stadtgeschichte sowie Haus- und Brauereigeschichte wurde im Oktober 2005 eröffnet. Der Historische Arbeitskreis hat außerdem die im Haus befindliche kleine Brauerei wieder instand gesetzt und veranstaltet regelmäßiges Schaubrauen für Besucher.

Die erste Schlacht des Bauernkrieges wurde am 4. April 1525 westlich von Leipheim am sog. Biberhaken - einer markanten Flussbiegung in Donaunähe - ausgetragen.
Ein 1995 vor Ort errichtetes Denkmal erinnert an das Ereignis. 1994 konnten bei der spektakulären Entdeckung des bisher einzigen Massengrabes der Bauernkriegszeit am westlichen Leipheimer Stadtrand die Gebeine von 26 getöteten Bauern geborgen werden.
Die Ausstellung zeigt Ursachen und Folgen des Bauernkrieges in und für Leipheim, der die Stadtgeschichte maßgeblich prägte.

Schwerpunkte sind dabei die Unternehmungen und die Niederlage des Leipheimer Haufens sowie die Zwölf Artikel - die erste Formulierung von Grundrechten in Deutschland. Als Schlussakzent sehen Sie das teilrekonstruierte Leipheimer Massengrab.
„Gnädiger Herr, mir geschieht unrecht, ich habe nichts Aufrührerisches gepredigt, sondern das göttliche Wort.“ So antwortete der geistliche Führer des Leipheimer Haufens, Pfarrer Hans Jakob Wehe, dem Feldhauptmann Truchseß von Waldburg vor seiner Enthauptung durch den Henker von Ulm. Jakob Wehe, eine regionale Schlüsselfigur des Bauernkrieges, führte bereits 1524 das reformierte Bekenntnis in Leipheim ein. Die kleine Stadt, die bis 1802 in ulmischem Besitz war, befand sich daraufhin über 400 Jahre in evangelischer Diaspora. Der Inselstatus prägte die Kultur und das soziale Leben Leipheims nachhaltig: beeidruckendstes Zeugnis dafür ist die St.-Veit-Kirche, ein gotisches Juwel in barockem Umland. Mehr...

Sonderausstellungen: Mehr...

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